Karma

Was bedeutet Karma für die meisten Menschen?

  • Wir häufen Karma durch schlechte Taten und Gefühle an.
  • Das Karma bekommen wir von höheren Kräften, Karma laden wir uns durch Schuld und unser Versagen auf.
  • Durch das Abtragen von Karma läutern wir uns, wir begleichen eine Schuld.
  • Karma haben wir durch schlechte Taten und Gedanken verdient.
  • Das Unglück passiert, weil ich es verdient habe, Karma.
  • Diese Situation passiert, damit ich mein Karma abtrage.

Was verstehe ich unter Karma?

Karma ist die Möglichkeit, durch Erfahrungen über sich hinauszuwachsen.
Eine Regel des Lebens scheint zu sein, dass wir alle Seiten der dualistischen Gefühle kennenlernen, um sie hinter uns zu lassen.
Der Mensch ist auf der Welt und verfolgt seine Seelenaufgabe und die bedeutet, die problembeladenen Energien in freie Energien zu entwickeln. Er lebt Leben um Leben und sammelt Wissen und Erfahrungen für seine Entwicklung.
Niedere Energie sind zum Beispiel Gefühle wie Gewalt, Neid, Wut, Hass, Schmerz und Verzweiflung, höhere Energie sind Gefühle wie Vertrauen, Liebe, Entspannung, Hingabe, Demut und Schönheit.
Wir beginnen auf dieser Welt fast alle bei problembeladenen Energien und arbeiten uns Leben um Leben zu den höheren Energien vor. Tief in uns erkennen wir den Unterschied zwischen diesen Energien.
Jede Seele möchte in Freiheit, Liebe und im Licht leben und zu ihrem höchsten Selbst werden.
Auf diesem Weg der Selbstentwicklung geht die Seele durch Gefühle und Erfahrungen, die sie durch ein Anhaften aus verschiedenen Gründen selbst wählt. Dieses Anhaften oder Identifizierung erzeugt Karma. Karma löst sich auf, wenn wir einen Schritt weiter gehen.

Der Mensch weiß in welche Richtung er gehen möchte und was für ihn als Nächstes wichtig ist. Manchmal lässt er sich mit der Entwicklung eine Menge Zeit und verheddert sich in Spiralen von Wiederholungen.
Wir bleiben an Erfahrungen kleben bis wir diese Erfahrungen loslassen, weil Sie nicht mehr wichtig sind oder durch andere Wünsche und Sehnsüchte ausgetauscht wurden.

Wir sind umgeben von Menschen mit einem unterschiedlichen Energielevel. Menschen mit einer hohen Energie beeindrucken und hinterlassen in der Regel ein gutes Gefühl. Sie beeindrucken durch Charisma und Ausstrahlung.
Wogegen wir uns in der Gegenwart von Menschen mit niedrigeren Energien unwohl fühlen.

Wir entwickeln unser Karma selbst

Karma entsteht durch Glaubenssätze und inneren Einstellungen, an denen wir kleben. Wir erlangen Überzeugungen und stellen Regeln auf, die über richtig und falsch entscheiden. Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen oder auch eine Art innere Ahnung, dass diese Tat oder dieses Verhalten nicht richtig war, lässt Karma entstehen.
Der Mensch strebt nach einem Ausgleich zwischen den dualen Erfahrungen, wie Wut, Liebe, Hass, Verständnis, Täter und Opfer.
Erst wenn ein Mensch nicht mehr urteilt und in seiner Mitte ist, also alles kennt und alles hinter sich gelassen hat, dann entsteht kein Karma mehr.

Wir stecken in einem Leben und kreieren uns Erfahrungen, die sich aus unseren Glaubensätzen und dem Bedürfnis uns zu unserem höheren Sein zu entwickeln, zusammensetzen.

Wir inkarnieren zum Beispiel in einem Leben als Krieger. In verschiedenen Kriegen töteten wir Menschen. Mit dieser Erfahrung kommen viele Menschen nicht klar, sie erleben ein Trauma, dass irgendwann aufgelöst werden muss. Jedes Trauma in uns möchte aufgelöst werden.
Um in seine Mitte zu kommen, braucht es meist gegensätzlich Erfahrungen, das wäre dann in diesem Fall selbst Opfer zu sein und getötet zu werden. Durch diese beiden Erfahrungen zieht der Mensch nun vielleicht die Schlüsse, dass Töten oder getötet werden kein Lebensziel darstellen und er wird im nächsten Leben ein Kriegsgegner. Er erkennt wie viel unnötiger Schmerz und Leid diese Gewalt bedeutet. Er lernt Demut und Mitgefühl.

Was hat Angst mit Karma zu tun?

Angst ist ein sehr starkes Gefühl, dass unsere Energie bindet und lähmt.
Wir kreieren angsterfüllte Situationen, um über die Angst hinauszuwachsen. Angst zu haben bedeutet Anspannung.
Angst ist ein sehr wichtiger Faktor bei der Entstehung von sogenanntem Karma.
Zum Schluss muss auch die Angst vor dem Tod gelöst werden, da Angst das tiefste Gefühl in uns ist.
Wir haben Angst vor Nähe und vermeiden Sie, wir haben Angst vor Verletzungen und schotten uns ab, wir haben Angst vor dem Tod und lehnen ihn ab, wir haben Angst vor vielen Ereignissen.
Und diese Angst lähmt uns. Sie lähmt unsere Lebendigkeit, unseren Mut und unsere Kraft.
Freiheit und Unabhängigkeit kann nur ohne Angst existieren. Jede Verhaftung an ein Gefühl grenzt uns ein und hält uns gefangen.

Von den niederen Gefühlen wie Gewalt, Rache, Angst und Wut wollen wir uns zu höheren Energien wie Mitgefühl, Verständnis, Demut und Vertrauen entwickeln, um diese Gefühle irgendwann hinter uns zu lassen. Wir wollen zu einem beobachtenden nicht wertenden Menschen werden, der nicht an Gefühlen und Angst haftet.
Man muss nicht unbedingt alle Gefühle erleben, sobald eine Erkenntnis entsteht, ist das Erleben nicht mehr nötig. Es geht um die Entwicklung des höheren Selbst und wenn es zu Bewusstheit kommt, ist ein weiteres Haften an diese Gefühle unnötig.

Manchmal und das sehr oft stecken wir in Glaubensätzen fest, erleben viele Leben mit den gleichen Themen, bis uns etwas begegnet, was unseren Weg umlenkt.
Es ist sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit für neue Eindrücke und Erlebnisse zu öffnen, vor allem wenn wir das Gefühl haben festzustecken oder nicht weiterzuwissen. Es stellt sich dann die Frage, was kann ich machen, um diese Situation zu verändern und wartet ab was passiert.
Wir kreieren einen großen Teil unseres Lebens durch diese inneren, unbewussten Entscheidungen.

Über seine Gefühle hinauswachsen

Ein Beispiel: ein Mensch erfährt Gewalt, Verrat und Intrigen. Er wird misstrauisch und entwickelt die Einstellung, anderen Menschen nicht zu vertrauen. Jeder Mensch ist in seinen Augen schlecht und hinterhältig. Nun braucht dieser Mensch viele Inkarnationen, in denen er Vertrauen lernen kann. Er braucht lange, zu tief sitzt das Misstrauen, bis der Mensch schließlich lernt, wem er vertrauen kann und wem nicht. Es vergehen wieder viele Leben, in denen er lernt, dass es nicht darauf ankommt, anderen zu vertrauen.
Es kommt auf das innere Vertrauen an, das Vertrauen in sich. Seine Umwelt spürt die Stärke und niemand spürt den Impuls, diesen kraftvollen Menschen anzugreifen. Er ist über diese Gefühle zu einem unabhängigen und freien Menschen hinausgewachsen. Er hat die Unabhängigkeit vom Außen erlangt.

Fazit

Jeder Glaubenssatz, den wir entwickeln, darf sich in vielen Leben auflösen, bis wir zudem werden was wir sind, reine Energie und Licht.
Für mich klingt diese Erkenntnis makaber, wir leiden und erleben diese vielen schmerzhaften Erlebnisse um uns zu entwickeln? Warum das so ist, entzieht sich meinem Wissen.
Vielleicht gehört das zur Entwicklung und zur Evolution des Universums.
Nehmen wir unsere Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wertungen bewusst wahr, dann wissen wir, welches sogenannte Karma wir gerade aufbauen.

Dieser Artikel ist eine kurze Andeutung, was Karma bedeuten kann, eine Anregung, unser Leben einmal anders zu betrachten.

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Foto: Unsplash

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