Freiheit astrologisch betrachtet

Freiheit astrologisch betrachtet

Freiheit

Freiheit astrologisch betrachtet

Der Planet Uranus ist für mich ein Freiheitsplanet. Dieser Planet muss sich in einem Horoskop durch verschiedene Zyklen seine Freiheit verdienen.

Wie immer bedeutet ein unerlöster Uranus Stress, Hektik, Unfälle, Verantwortungslosigkeit und Rebellion. Er muss sich durch eine Reihe Verpflichtungen, Einengungen, Moral und Perfektionsansprüche hindurch arbeiten.

Vielleicht kann man diese Entwicklung mit der normalen menschlichen Entwicklung gleich setzen, ein Kind verteidigt und erkennt seine Bedürfnisse anders, als ein Erwachsener.  Man durchläuft Krisen und Schwierigkeiten, in denen wir lernen können, selbstbewusst und gereift zu agieren.

Uranus wirbelt immer wieder die Situationen auf, die mich in meiner Entwicklung  unterstützen wollen. Er möchte erreichen, dass ich meine Grenzen und Einschränkungen erkenne und stattdessen für meine Rechte und Freiheit eintrete.

Was bedeutet Freiheit für mich?

Für mich ist Freiheit eine Herzensangelegenheit.

 Frei sein bedeutet für mich, zu bestimmen wie und wo ich leben möchte, die Möglichkeit meine Talente und Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln, zu leben und das Leben mit all seinen Herausforderungen zu genießen.

Frei sein bedeutet auch unabhängig von Konventionen und Regeln zu leben, die sich unbewusst und über Jahre festgefahren haben. Das sind diese „das ist eben so und so war das schon immer Regeln“.

Ich bin eine Frau und weiß, was es bedeutet unfrei zu sein, in einem „demokratischen“ Land. Frauen, die vorlaut sind, mag niemand. Jemand, der sich nicht anpasst macht sich nicht beliebt, vor allem, wenn es sich dabei um eine Frau handelt.

Frauen, die wissen was Sie wollen und Ihre Meinung sagen, machen Angst.
Die Frau, die im Hintergrund steht, sich anpasst, meist nur spricht wenn Sie gefragt wird, wird immer noch bevorzugt.
Ich möchte keine Regeln übernehmen, die mich unfrei und unehrlich machen.

Das Leben auf dem Land wird noch stärker durch starre Regeln und Glaubenssätze bestimmt. Werden diese Regeln durchbrochen, brechen für diese Menschen schwere Zeiten an. Ihr Fehlverhalten breitet sich aus wie ein Lauffeuer und das Thema des Jahres wird geboren, weil ansonsten relativ wenig passiert. Es kommt zu Anfeindungen, die echte Ängste auslösen können, man wird erinnert an längst vergangene Zeiten aus einem anderen Jahrhundert. So sehr hängen Menschen an Ihren Strukturen und Regeln.

Mich ärgert dieses unglaublich verstaubte Verhalten aus dem letzten Jahrhundert, weil es für unser Leben und unsere Entwicklung nachteilig ist. Es kann sich nichts verändern oder es verändert sich unendlich langsam. Aus diesem Verhalten erwachsen Mobbing und Anfeindungen.
In diesem Zusammenhang gefällt mir der Spruch: „was hat die denn zu sagen, des sind doch Zugereiste“.

Damit hat sich dann alles erledigt.

Es gibt ein paar wenige Freigeister, die im Stillen bewundern was Du tust.
Aber die breite Masse passt sich an völlig veraltete Regeln und Strukturen an.
Es existieren so viele Ängste in den Menschen, dass ein freies Leben fast nicht möglich ist.

Die Realität der Freiheit sieht so aus:

Aus einem Mangel an Liebe und Selbstwert betrachten Frauen andere Frauen als Konkurrentinnen, die sie dann bekämpfen.
Oder Männer die Ihre eigentliche Schwäche spüren und dadurch Ihre Macht beweisen müssen.
Menschen die sich auf die Schwachen stürzen, weil man sich selbst dann stärker fühlt.

Die Realität erzeugt folgendes Verhaltensmuster:

  • Sich anpassen, sich unterordnen, anderen nach dem Mund reden.
  • Niemand zeigt sich, niemand lebt seine wirklichen Bedürfnisse und wenn dann nur im Geheimen.

Durch den inneren und äußeren Stress, durch Lieblosigkeit, Neid und Missgunst werden wir krank. Wir übernehmen Strukturen und Verhalten, die der Umwelt und den Lebewesen schaden.

Freiheit ist für mich sein zu können wie ich will, ohne jedoch ethische Grenzen zu überschreiten.
Freiheit bedeutet für mich mir den Arbeitsplatz auszusuchen und nicht dem Zwang ausgeliefert zu sein, mich mit schlechten Arbeitsverhältnissen zufrieden zu geben.

Viele passen sich an, um zu überleben und nicht in der Erniedrigung von Hartz IV zu landen.
Ich bin in einem Korsett der Gesellschaft gefangen. Diese Welt und Ihre Reichtümer gehört uns allen und ich bin bereit diese Reichtümer zu mehren, aber nicht in einem  Umfeld von Überwachung, Abmahnungen und Mobbing.

Ja, die Gesellschaft braucht Regeln, aber keine Regeln, die unendlich alt sind und über deren Sinn sich niemand Gedanken macht. Und auch keine Regeln, die aus einem Mangeldenken, aus Neid, Kontrolle und Ängsten entstehen.
Wenn ich nur den Satz höre „das war schon immer so“, kann ich mich kaum beherrschen.

Das System bestätigt sich ständig selbst, durch Menschen, denen es vordergründig um Anerkennung und Macht geht und sich anpassen, um Ihre Ziele zu erreichen.
Diese Ziele sind für mich weder ökologisch, noch ethisch, noch nützlich für Natur und Mensch.

Nur wenn Menschen sich getrauen, etwas anders zu machen und die eigene Freiheit leben, dann können sich die alten Regeln und Strukturen verändern.

Wir Menschen sind verschieden und haben unterschiedlichen Werte und Ziele.
Es gibt keine Gleichförmigkeit, die Menschen sind viel unterschiedlicher als wir denken. Unser Schulsystem, unsere Arbeitswelt, unser Leben sind dennoch zugeschnitten auf Gleichförmigkeit.

Gleichförmigkeit ist das Gegenteil von Freiheit.

Die einzige Gleichförmigkeit, Regel oder Struktur, die die Welt braucht, ist Rücksichtnahme auf die persönliche Entwicklung des Menschen, das Leben, die Natur, das Universum und den Planeten.
Und dann wird aus Gleichförmigkeit ein wichtiger und existenzieller Wert.
Gleichförmigkeit, in der ich mich anpasse und unterordne, in der ich mich verleugne und denunzieren lasse, ist für mich kein wichtiger Wert.

Das sind überholte, alte und unnötige Verhaltensweisen, die wir für diesen Planeten verändern sollten. Was interessiert mich Dein Ego und Deine Machtspiele?

Wir Menschen merken gar nicht mehr was passiert, wir werden in die Strukturen hineingeboren, nehmen das Bestehende an und danach nimmt das Leben seinen Lauf, hinein in Ignoranz und Selbstgefälligkeit.
Das ist für mich keine Freiheit.

 

foto von Velizar Ivanov auf Unsplash

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